1. Advent: Der Engel

Die 1. Lichtgestalt ist der Engel. Was es mit dem Engel auf sich hat, erzählt die kleine Szene, die Die Kinder aus der Froschklasse am Montag morgen gespielt haben:

Engel: 

Hallo, ich bin ein Engel, also ein Bote Gottes. 

Wisst ihr eigentlich, was mein Job ist? Ich werde es euch einmal erzählen. 

Da ich ein Bote Gottes bin, überbringe ich wichtige Nachrichten aus dem Himmel auf die Erde. Ich bin die Verbindung vom Himmel zur Erde. 

Da Gott für die Menschen da sein möchte, hat er jedem Menschen einen Engel geschickt, denn jeder Mensch braucht einen Engel. 

Ich bin der Engel von Maria. Davon erzähle ich euch gleich in einer Geschichte. 

Erzähler:

Zu jener Zeit lebte in der kleinen Stadt Nazareth eine junge Frau mit Namen Maria. Sie war verlobt mit einem Mann namens Josef. Er stammte aus der Familie Davids. Aber Josef war kein König und war auch nicht berühmt wie David. Er war nur ein einfacher Zimmermann. Doch eines Tages geschah etwas Unglaubliches: Maria war alleine zu Hause. Da hörte sie plötzlich eine Stimme: 

Engel:

Sei gegrüßt Maria! Der Herr sei mit dir!

Fürchte dich nicht, Maria!

Denn Gott hat dich gesegnet. Du wirst einen Sohn bekommen, den sollst du Jesus nennen. 

Der wird ein König sein, ein König wie David. Aber sein Königreich wird niemals aufhören, sondern ewig bestehen. 

Maria:

Aber wie soll das passieren?

Das kann ich nicht glauben. Wer soll denn der Vater meines Kindes sein?

Engel:

Gottes Geist wird über dich kommen. Darum wird dein Sohn auch „Gottes Sohn“ heißen. Denn bei Gott ist nichts unmöglich. 

Maria:

Ich bin bereit. Es soll geschehen, wie du es gesagt hast. 

Engel:

Ja, so war das. Ist das nicht toll? Gott hat Maria, die ich schon lange kenne, für diese wichtige Aufgabe ausgesucht. Ich freue mich so für Maria und bin gespannt auf das Kind Jesus. 

Wenn ihr morgens zur Schule kommt, ist es draußen noch ganz dunkel.
Auch in der Klasse müssen wir im Moment morgens immer das Licht anmachen, damit wir besser sehen und arbeiten können. So richtig schön ist das nicht, morgens im Dunkeln das Haus zu verlassen. Findet ihr es nicht auch viel schöner, wenn es hell ist? 

Fast alle Menschen freuen sich über Helligkeit und sind froh,
wenn die Dunkelheit verschwindet.
So ist es auch im Advent. Wir warten auf Weihnachten und freuen uns, wenn es Woche für Woche, mit jeder Kerze, die wir am Adventskranz anzünden, heller wird. 

Jede Woche werden wir nun damit beginnen, dass wir etwas von der neu entzündeten Kerze am Adventskranz hören. Sie hat uns etwas zu erzählen. 

Jede Woche werden wir nun damit beginnen, dass wir etwas von der neu entzündeten Kerze am Adventskranz hören. Sie hat uns etwas zu erzählen. 

„Ich bin die erste Kerze am Adventskranz.

Mein Licht verändert diesen Raum.

So ist es auch mit Menschen. Wenn du sie in einem anderen Licht betrachtest, siehst du ganz andere Seiten an ihnen.

Du erkennst: Auch der, der vielleicht mal böse zu dir war, ist nicht nur schlecht. Das ist der erste Schritt auf dem Weg zur Versöhnung. So fängt Friede an.

Und plötzlich beginnen auch die Menschen selbst zu leuchten.

Mein kleines Licht sagt euch: Wir sind auf dem Weg zu einem großen Licht.

Zu Jesus, der den Frieden bringt, weil er den Menschen in einem anderen Licht sieht: im Friedenslicht.